Inhaftierung ohne Aussicht auf Freiheit: Hungerstreiks aus Solidarität mit Vasilij Aleksanian
Geschrieben von ernestine wagner
Mittwoch, 6. Februar 2008
Der stellvertretende Generaldirektor der
Ölgesellschaft Yukos, Vasilij Aleksanian, wurde bereits 2006 -
drei Tage nach der Einnahme dieses Postens - unter Verdacht auf
Veruntreuung und Geldwäsche festgenommen und ist seitdem gegen das
Russische Recht ohne Verurteilung inhaftiert. Der Gesundheitszustand
des HIV-Infizierten ist kritisch, besonders seit er an Tuberkulose
erkrankt ist. Nun fordern russische Menschenrechtsaktivisten seine
Entlassung und treten in den Hungerstreik.
Ehrenmitglied der YHRM wird aufgrund absurder Anschuldigungen festgenommen
Geschrieben von ernestine wagner
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Der Menschenrechtsaktivist und Ehrenmitglied der YHRM- Organisation Dmitri Kraiuhin, wurde in seiner Heimatstadt Orlov festgenommen. Kurz vor den Wahlen wurde ihm das Delikt des Rowdytums vorgeworfen.
Journalisten und Menschenrechtsaktivist abgeführt zur „Liquidation mit Schalldämpfern“
Geschrieben von Artem Hein
Montag, 3. Dezember 2007
In Inguschetien wurden der Bürgerrechtler Oleg Orlof sowie ein
Fernsehteam des Senders „Ren-TV“ entführt und später wieder freigelassen. „Die Ereignisse
in Russland werden immer dramatischer. Eine Welle von Verhaftungen geht um.
Betroffen sind Aktivisten, Demonstranten gegen die Politik Putins und Mitglieder
der Parteien „Jabloko“ sowie „Union der
Rechten Kräfte“. Büros werden durchsucht, Wahlmaterialbeschlagnahmt. Der bewaffnete Überfall auf
den im Land gut bekannten Menschenrechtsaktivisten, sowie Journalisten des Fernsehsenders
„Ren-TV“, erscheint aber sogar vor diesem Hintergrund als schockierend.“
HRO.org
Ob als Gutachter bei Gerichtsverfahren, ob durch ihre physische Präsenz auf der Straße
oder als subkulturelles Gegenmodell - russische Antifaschisten tragen durch ihre
alltägliche Praxis dazu bei, den Spielraum für Neonazis einzuschränken.
Nach dem Gerichtsentscheid der russischen Behörden vom
13. Juni 07 bezüglich der Schließung der NGO organisieren die Aktivisten von "Youth
Human Rights Movement "(YHRM) nun den Protest. Mit kleinen Erfolgen.
Anfang August 2007 erfuhren wir, dass das internationale Youth Human Rights Movement (YHRM) durch einen Gerichtsbeschluss in Nishnij Nowgorod, Russland, auf Forderung der Föderalen Registrierungsdienstes für „inaktiv“ erklärt und ihm sein Status’ einer juristischen Person aberkannt wurde.
Ein neues Opfer der russischen NGO-Gesetzgebung: Schließung von „Youth Human Rights Movement"
Pressemitteilung von YHRM
Am 13. Juni 2007 beschloss das Kreisgericht Sowjetskij Rayon der Stadt
Nishnij Nowgorod die Schließung der in Russland ansässigen,
international vernetzten Organisation „Youth Human Rights Movement“
(YHRM).