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Die Kriminalisierung homosexueller Verhältnisse 1997 wurde durch eine Verordnung des Präsidenten Boris Jelzin abgeschafft. Im dem entfernte das das Gesundheitsministerium Homosexualität von der Liste der Geistesstörungen – schon lange ein Standard der Weltgesundheitsorganisation. 2006 stellte eine Gruppe LGBT-AktivistInnen die Idee vor, den ersten CSD in Russland durchzuführen, der schlussendlich am 25. Mai 2006 stattfand. War die russische Gesellschaft bereit für einen CSD ? Obwohl Homosexualität in Russland offiziell nicht unter Strafe steht, ist Homophobie weiterhin ein großes Problem. Die erste „Welle“ der Homophobie erfolgte sofort nach der Perestroika, als gleichgeschlechtliche Partnerschaften über westliche Informationsquellen der russischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Die zweite ereignet sich seit dem Jahr 2006 – in einer Zeit, in der sich Schwule und Lesben zum ersten Mal zusammenfinden, um Gleichberechtigung und Versammlungsfreiheit für sich zu erkämpfen. Artikel kommentieren | Artikel zitieren |