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Film und Diskussion am 27.11. über Polizeigewalt in Russland PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Monika Neuner   
Mittwoch, 18. November 2009
Am 27.11. wird im Rahmen des One World Berlin Filmfestival im Kino Arsenal der Dokumentarfilm SAVING PRIVATE MIKHEEV (Russland 2008; Regie: Evgenyi Sumin, 31 min, Original mit englischen Untertiteln) gezeigt. Im Anschluss ist Zeit für Gespräche über das Thema Russische Polizei und Folterpraktiken. Zu Gast werden Peter Franck (amnesty international, Russland-Ko-Gruppe) sowie ein Polizeiexperte von amnesty international sein. Moderiert wird die Diskussion von Monika Neuner (Yout Human Rights Movement Berlin).

Im Folgenden kurze Filmbeschreibung:
Als der russische Polizist Alexei Mikheev eines Abends im Jahre 1998 eine fremde Frau nach
Hause fährt, ahnt er nicht, welche albtraumhafte Wendung sein Leben nehmen wird. Die junge
Frau verschwindet, und er wird wegen Vergewaltigung und Mordes angeklagt. Beim Verhör wird er
von der Polizei so grausam gefoltert, dass Mikheev zunächst Taten gesteht, die er nicht begangen
hat und dann aus dem Fenster springt, um den Qualen ein Ende zu setzen. Er überlebt. Seine
medizinische Behandlung wird verzögert, und Mikheev ist fortan von der Hüfte abwärts gelähmt.
Dann taucht das Mordopfer wieder auf – unversehrt.
Mikheev kämpft entschlossen für sein Recht. Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat ihn
als Opfer von Folter und Justizwillkür anerkannt und ihm die höchste Entschädigung bis dato – EUR
250.000,- zugesprochen. Innerhalb Russlands ist der Fall jedoch folgenlos geblieben.

Freitag, 27.11., 19:00 Uhr Kino Arsenal
Deutschland-Premiere
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