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Open Space für Demokratie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Alex Gorin   
Samstag, 30. Oktober 2010
Veranstaltung von Friedrich-Ebert-Stiftung am 5. November 2010
Gerade in Zeiten der Krise schaffen es Rechtsextreme und Rechtspopu- listen vielerorts, durch Ausgrenzungsparolen zu punkten und mit einfachen Antworten auf komplexe gesellschaftspolitische Herausforderungen die Ängste vieler Bürger/innen für „ihre Sache“ zu nutzen. Dass ihre Strategien scheinbar fruchtbaren Boden treffen, zeigen besorgniserregende Wahlergebnisse der extremen Rechten in ganz Europa – von Schweden über Däne- mark, die Niederlande und Österreich bis nach Osteuropa.
Quelle: FES Forum Berlin
Das Programm und weitere Informationen: www.fes-gegen-rechtsextremismus.de
Veranstaltung Friedrich Ebert - Stiftung am 5. November 2010 "Open Space für Demokratie"

Ankündigung:

Sehr geehrte Damen und Herren, Europa erlebt ein Erstarken des Rechtsextremismus. Gerade in Zeiten der Krise schaffen es Rechtsextreme und Rechtspopu- listen vielerorts, durch Ausgrenzungsparolen zu punkten und mit einfachen Antworten auf komplexe gesellschaftspolitische Herausforderungen die Ängste vieler Bürger/innen für „ihre Sache“ zu nutzen. Dass ihre Strategien scheinbar fruchtbaren Boden treffen, zeigen besorgniserregende Wahlergebnisse der extremen Rechten in ganz Europa – von Schweden über Däne- mark, die Niederlande und Österreich bis nach Osteuropa. Untersuchungen wie der DEREX-Index verzeichnen weit ver- breitete fremdenfeindliche, antisemitische und rassistische Ein- stellungen in der Mitte der europäischen Gesellschaften. Auch Erhebungen der Universität Bielefeld verdeutlichen das „Poten- tial“ rechter Bewegungen: So stimmen in einer repräsentativen Befragung 50,4 % der Europäer/innen zu, dass es zu viele Ein- wanderer in ihrem Land gebe. Fast ein Viertel der Befragten stimmen der Aussage „Juden haben zu viel Einfl uss“ zu und ein Drittel glaubt, dass es „eine natürliche Hierarchie zwischen Schwarzen und Weißen“ gibt. Vor einem Jahr diskutierten auf Einladung der Friedrich-Ebert- Stiftung internationale Expert/innen in Berlin über aktuelle Erscheinungsformen des Rechtsextremismus in den Regionen Europas. Ein Sammelband bündelt nun diese Länderanalysen. Dessen Vorstellung möchten wir verknüpfen mit der dringlichen Debatte darüber, wie Politik und Gesellschaften in Europa die- sem Trend entgegen treten können. Schließlich ist das Eintreten für Menschenrechte und Demokratie eine gesamtgesellschaft- liche und europaweite Aufgabe. Was wird also getan in Europa – gegen Ausgrenzung, Abwer- tung und Vorstellungen von Ungleichwertigkeit? Welche Ak- teure sind gefragt und welche Ansätze haben sich bewährt? Welche Rolle spielen Politik und Zivilgesellschaft und welche nächsten Schritte sind nötig? Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie herzlich ein, sich in einem partizipativen „OPEN SPACE“ mit internationalen Gästen aus- zutauschen, zu vernetzen und europäische Synergien für Ihre Arbeit „gegen Rechts“ herzustellen. Ziel dieses Austauschs sind zudem konkrete gesellschaftspolitische Empfehlungen, die an Vertreter/innen aus Politik und Zivilgesellschaft übergeben und mit diesen diskutiert werden sollen. Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen!
Quelle: FES Forum Berlin
Das Programm und weitere Informationen: www.fes-gegen-rechtsextremismus.de
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 30. Oktober 2010 )
 
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