| Das Festival der Deserteure |
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| Geschrieben von Richy | ||||
| Mittwoch, 14. März 2007 | ||||
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Moskau/Nizhni Novgorod. Das „Festival der Deserteure“, das vom 22.-25. Februar 2007 von autonomen Gruppen in Moskau und Nizhni Novgorod organisiert wurde, hatte sich zum Ziel gesetzt Themen wie Kriegsdienstverweigerung und Antimilitarismus stärker öffentlich zu machen. Während des fünftägigen Festivals wurden antimilitaristische Filme gezeigt, Vorträge und Diskussionen organisiert und Aktionen auf der Straße durchgeführt.
In der Kritik stand vor allem die patriarchale, autoritäre und hierarchische Strukur und das hohe Maß an Gewalt innerhalb des russischen Militärs, vor allem gegen die auszubildenden Soldaten. Offiziell gibt es in Russland ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung, nur sind die Informationen darüber schlecht zugänglich und die offiziellen Hürden bis zur Anerkennung der Verweigerung sehr hoch, so dass im letzten Jahr kaum ein Mann als Kriegsdienstverweigerer anerkannt wurde. Gesetzlich geregelte Ausnahmen, die eine Befreiung vom Militärdienst aufgrund von sozialen Gesichtspunkten ermöglichen – wie zum Beispiel eine Vaterschaft, oder das Medizinstudium – werden kontinuierlich abgebaut. Gegen diese Entwicklungen wollte das Festival ein Zeichen setzen. Während einem der Vorträge kam es zu einem kleinen Zwischenfall – ein Betrunkener störte durch Zwischenrufe und mit dem Hitler-Gruß. Er wurde zwar aus dem Saal gewiesen – aber dieser Zwischenfall zeigte leider recht deutlich die Minderheitenposition, die die Kritiker des Militärs in Russland gesellschaftlich innehaben. Quelle: http://ru.indymedia.org/newswire/display/16070/index.php Artikel zitieren
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 31. Juli 2007 ) | ||||
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