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Rassistische Konferenz „Weiße Rasse“ in Moskau PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Marthe Heidemann   
Mittwoch, 1. August 2007

Vom 20. bis 21. Juli fand in Moskau im Haus des Schriftstellerverbandes die „Internationale Konferenz der Kämpfer für die weiße Rasse statt“. Es handelt sich dabei bereits um das zweite Treffen von Politikern, Theoretikern und Wissenschaftlern, die ihr Ziel in der „Vereinigung der weißen Völker im Kampf um ihr physisches Überleben sehen".


Das Thema der Konferenz lautete „Europa und Russland – neue Perspektiven“. Damit sollte an das letztjährige Forum „Die Zukunft der weißen Welt“ angeknüpft werden. Zu den Teilnehmern zählten auch der deutsche Nationalist Manfred Röder und die international bekannten Rassisten Guillaume Faille aus Frankreich sowie David Duke, ehemaliger Abgeordneter und früherer Ku-Klux-Klan-Führer aus den USA. Geleitet wurde die Konferenz von Pawel Tulaew, Redakteur der Zeitschrift „Atenej“.

In ihren Redebeiträgen beschworen die Teilnehmer den ihrer Meinung nach unabdingbaren Zusammenhalt der weißen Völker „Weiße aller Länder, vereinigt euch!“ (Faille) und erörterten ihre Theorien zum Schutz vor dem „Aussterben“ der „weißen Menschheit“ (Duke). So sprach sich Tupaew für eine Alternativorganisation zu EU und NATO aus, basierend auf „Grundlage der Rasse“. Auch Faille hält die Gründung einer solchen Vereinigung für unumgänglich, endlich müsse mit der „kosmopolitischen Pseudoreligion ‚Menschenrechte’“ abgeschlossen werden, die nationale Interessen untergrabe. Für den Russen Wladimir Awdeew gibt es keine Trennung zwischen Osten und Westen, wichtig sei die Abgrenzung zwischen Norden und Süden.

Zu einem Disput kam es zwischen dem Deutschen Constantin von Hoffmeister, der in seinem Beitrag von einer „Union von Juden und Europäern" sprach und Duke, der zuvor Juden eine entscheidenden Rolle in seinen Ausführungen zur von ihm befürchteten „ethnischen Säuberung der weißen Rasse auf ihrer eigenen Erde“ zugewiesen hatte.

Desweiteren nahmen an der Konferenz teil: Enrique Rovello (Spanien), Kris Roman (Belgien), Jan-Ber Tillenon (Bretagne), Stefanos Gekas (Griechenland), Galina Lozko (Ukraine), Harry Days (USA), Kai Murrous (Finnland), Anton Ratschew (Bulgarien), Aleksandr Rudakowa (Russland).

 Weitere Informationen:

http://www.jewish.ru/news/cis/2007/07/news994251605.php

http://xeno.sova-center.ru/45A29F2/98C6918

http://d-zubov.livejournal.com/2740.html


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