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Russische Homepage zum Thema Menschenrechte - HRO.org - blockiert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von ernestine wagner   
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Die größte russischsprachige Menschenrechtsseite im Internet HRO.org muss sich momentan einem großen und offenkundig vorsätzlichen DDoS-Angriff ausgesetzt sehen
Diesem Verbrechen müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen! Der Angriff auf den „Distributed Denial of Service“ ist ein weit verbreitetes Mittel, um den Zugriff auf eine Seite zu verhindern, indem sie einfach mit einer übermäßig erhöhten Anzahl von Anfragen überfordert wird. Ist das System schließlich dadurch überlastet, öffnet sich die Seite nicht mehr für User, die sie tatsächlich besuchen wollen.  Erstmals bemerkt wurde der Angriff bereits am 21. Oktober um 21.30 Uhr, als es etwa 200 Zugriffe in der Sekunde gab. Noch immer hat sich daran nichts geändert, aber es wird alles unternommen, um das Problem in Griff zu bekommen. Alle, die an HRO.org mitarbeiten, möchten sich bei ihren Lesern entschuldigen. Es fällt uns schwer, an einen zufälligen „Glücksgriff“ eines einfachen Hackers zu glauben.  Wie werden wir damit umgehen? So, wie wir es taten, als bestimmte weißrussische Webseiten zur Zeit der Präsidentenwahl unter einem solchen Angriff leiden mussten: wir beobachten weiter, was passiert und werden uns bemühen – falls die Seite weiterhin blockiert werden sollte – belastendes Material weiterzumelden.  Andrej BlinushovHRO.org/Memorial-Ryazan/Russian Karta journal
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. Januar 2008 )
 
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Aktuelles
Diskussion:Ausländische Studierende in Russland – Bericht einer russischen Menschenrechtsaktivistin

Diskussionveranstaltung von YHRM Berlin am 30.10.2008 um 19.30h im tristeza, Berlin. 

 

Rassistische Übergriffe auf ausländische Studierende sind in Russland keine Seltenheit. Erst im März 2008 starb ein 20-jähriger Student aus Ghana an den Messerstichen von drei unbekannten Tätern in St. Petersburg. Laut dem Forschungsinstitut SoVa wurden allein seit Beginn diesen Jahres 65 Menschen aus rassistischer Motivation ermordet und 318 Personen verletzt. Die Zahl der von rassistischen Übergriffen betroffenen ausländischen Studierenden hat sich mit dem Anstieg der

rassistisch motivierten Gewalttaten in den letzten Jahren erhöht, was vor allem für Studierende aus Asien, Afrika und der arabischen Welt eine wachsende Unsicherheit an ihrem Studienort bedeutet. Die Menschenrechtsorganisation Youth Human Rights Movement arbeitet schon seit einigen Jahren an der Unterstützung ausländischer Studierender, unter anderem durch den Aufbau einer Notruf-Hotline. 

 

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Projekt "Volonteers of Human Rights"
«Volunteers of Human Rights» ist ein von verschiedenen Menschenrechts- und Bürgerorganisationen und –netzwerken initiiertes Projekt, die seit vielen Jahren in Ost- und Westeuropa, sowie in den GUS-Staaten existieren.

Das internationale Netzwerk – Youth Human Rights Movement www.yhrm.org übernimmt mit seinen Partnerorganisationen die Koordinatorenfunktion innerhalb des Projekts.

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Aufruf zur Unterstützung von YHRM Russland

Liebe Freund/-innen und Kolleg/-innen!

Anfang August 2007 erfuhren wir, dass das internationale Youth Human Rights Movement (YHRM) durch einen Gerichtsbeschluss in Nishnij Nowgorod, Russland, auf Forderung der Föderalen Registrierungsdienstes für „inaktiv“ erklärt und ihm sein Status’ einer juristischen Person aberkannt wurde.

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