| FSB verweigert Moskauer Journalistin Einreise |
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| Geschrieben von ernestine wagner | ||||
| Montag, 17. Dezember 2007 | ||||
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Moskau. Der Korrespondentin der "New Times" Natalja Morar wurde in der
Nacht auf Sonntag die Einreise nach Russland verweigert. Die Anweisung
dazu gab offensichtlich der Inlandsgeheimdienst FSB.
Die Journalistin kehrte von einer Dienstreise nach Israel zurück. Am Flughafen Domodedowo wurde ihr bei der Passkontrolle erklärt, es läge ein Papier des FSB vor, nach dem Natalja Morar nicht nach Russland einreisen dürfe. Sie ist moldawische Staatsbürgerin. Inzwischen ist die Journalistin in Kischinjow (Moldawien) eingetroffen, wo sie am Flughafen Angaben zu ihrer "Deportation" machen musste. Montag will sie sich in der russischen Botschaft um eine erklärung für das Einreiseverbot bemühen. Ein Vertreter des russischen Journalistenverbands erklärte, die Deportation hätte "nichts gemein mit den Gesetzen". In einer Stellungnahme heißt es: "Wenn ein Mensch, der in Moskau lebt, für eine Moskauer Zeitung arbeitet und Profijournalist ist, auf Grund irgendwelcher fragewürdigen Anweisungen von der Ljubjanka aus Russland ausgewiesen wird, so wird hier mit doppeltem Maß gemessen und es handelt sich eindeutig um politische Abrechnung." Quelle: aktuell.ru (sb/.rufo/St. Petersburg) Artikel zitieren
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