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FSB verweigert Moskauer Journalistin Einreise PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von ernestine wagner   
Montag, 17. Dezember 2007
Moskau. Der Korrespondentin der "New Times" Natalja Morar wurde in der Nacht auf Sonntag die Einreise nach Russland verweigert. Die Anweisung dazu gab offensichtlich der Inlandsgeheimdienst FSB.
Die Journalistin kehrte von einer Dienstreise nach Israel zurück. Am Flughafen Domodedowo wurde ihr bei der Passkontrolle erklärt, es läge ein Papier des FSB vor, nach dem Natalja Morar nicht nach Russland einreisen dürfe. Sie ist moldawische Staatsbürgerin.

Inzwischen ist die Journalistin in Kischinjow (Moldawien) eingetroffen, wo sie am Flughafen Angaben zu ihrer "Deportation" machen musste. Montag will sie sich in der russischen Botschaft um eine erklärung für das Einreiseverbot bemühen.

Ein Vertreter des russischen Journalistenverbands erklärte, die Deportation hätte "nichts gemein mit den Gesetzen". In einer Stellungnahme heißt es: "Wenn ein Mensch, der in Moskau lebt, für eine Moskauer Zeitung arbeitet und Profijournalist ist, auf Grund irgendwelcher fragewürdigen Anweisungen von der Ljubjanka aus Russland ausgewiesen wird, so wird hier mit doppeltem Maß gemessen und es handelt sich eindeutig um politische Abrechnung."

Quelle: aktuell.ru
(sb/.rufo/St. Petersburg)
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Aktuelles
Diskussion:Ausländische Studierende in Russland – Bericht einer russischen Menschenrechtsaktivistin

Diskussionveranstaltung von YHRM Berlin am 30.10.2008 um 19.30h im tristeza, Berlin. 

 

Rassistische Übergriffe auf ausländische Studierende sind in Russland keine Seltenheit. Erst im März 2008 starb ein 20-jähriger Student aus Ghana an den Messerstichen von drei unbekannten Tätern in St. Petersburg. Laut dem Forschungsinstitut SoVa wurden allein seit Beginn diesen Jahres 65 Menschen aus rassistischer Motivation ermordet und 318 Personen verletzt. Die Zahl der von rassistischen Übergriffen betroffenen ausländischen Studierenden hat sich mit dem Anstieg der

rassistisch motivierten Gewalttaten in den letzten Jahren erhöht, was vor allem für Studierende aus Asien, Afrika und der arabischen Welt eine wachsende Unsicherheit an ihrem Studienort bedeutet. Die Menschenrechtsorganisation Youth Human Rights Movement arbeitet schon seit einigen Jahren an der Unterstützung ausländischer Studierender, unter anderem durch den Aufbau einer Notruf-Hotline. 

 

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Projekt "Volonteers of Human Rights"
«Volunteers of Human Rights» ist ein von verschiedenen Menschenrechts- und Bürgerorganisationen und –netzwerken initiiertes Projekt, die seit vielen Jahren in Ost- und Westeuropa, sowie in den GUS-Staaten existieren.

Das internationale Netzwerk – Youth Human Rights Movement www.yhrm.org übernimmt mit seinen Partnerorganisationen die Koordinatorenfunktion innerhalb des Projekts.

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Aufruf zur Unterstützung von YHRM Russland

Liebe Freund/-innen und Kolleg/-innen!

Anfang August 2007 erfuhren wir, dass das internationale Youth Human Rights Movement (YHRM) durch einen Gerichtsbeschluss in Nishnij Nowgorod, Russland, auf Forderung der Föderalen Registrierungsdienstes für „inaktiv“ erklärt und ihm sein Status’ einer juristischen Person aberkannt wurde.

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