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Geschrieben von Jakob Stürmann   
Dienstag, 9. September 2008

von der Internationalen Monitoring Gruppe

an die Regierungen des Europäischen Rates und die BürgerInnen der Staaten der Europäischen Union, Regierungsinstitutionen, internationale humanitäre und gesellschaftliche Organisationen, die auf die aktuelle Situation der Friedenstruppen in Süd-Ossetien schauen,


Basierend auf Besuchen in Georgien, Analyse von Materialien von europäischen und russischen Medien und Informationen von russischen und internationalen Menschenrechts NGOs über die Situation der Flüchtlinge von Südossetien und ihrer Aussagen über Opfer und Zerstörung während des bewaffneten Konfliktes, können wir feststellen, dass es eine ernstzunehmende Disbalance in den Medien über den Konflikt gibt. Es gibt nicht genügend authentische Informationen in den großen öffentlichen Nachrichten. Wie in Tiflis, sind hier ebenfalls eine Menge internationaler Beobachter und Diplomaten, selbst in der Konfliktzone auf der georgischen Seite gibt es zumindest partiellen Zugang für ein Monitoring der Opfer über ihre Rechte. Die Situation in Südossetian ist nur von den AktivistInnen von “Human Rights Watch” reflektiert wiedergegeben. Dieser Ansatz lässt viel Platz für Manipulation, welche zu einer Isolation der Opfer führt, die Hilfe und Unterstützung der Opfer verhindert, die Intoleranz unter der Bevölkerung verschiedener Länder hebt und zu nicht ausgewogenen politischen Entscheidungen führt.


Wir rufen die VertreterInnen von internationalen Institutionen und humanitären Organisationen auf, sich bei ihren Aktivitäten in Südossetien auf die Verstärkung von humanitären Missionen und VertreterInnen zu konzentriern, beachtend der Interpretationen des politischen Status dieses Territoriums, um zum Folgenden beizusteuren:

  1. Beschaffung und Verbreitung von objektiven Informationen über die Situation der Flüchtlinge und der zur Zeit verschleppten Personen, durch die Wirksamkeit von personeller Anwesenheit von VertreterInnen von internationalen humanitären Missionen.

  2. Hilfe und Unterstützung der Opfer.

  3. Hilfe für die dortige Führungsschicht bei der Herstellung von Frieden, Sicherheit und Rechtsordnung auf diesen Territorien und Herstellung der Bedingungen für einen politischen Dialog.


Aleksandra Delemenchuk (“International Council for Peace and Disarmament”/ Ukraine), Michele Curto (Präsident von “FLARE – Freedom, Legality and Rights in Europe”/ Italien), Elena Tonkacheva (Vorstansvorsitzende des Fonds “Legal Technologies Development”/ Weißrussland), Andrey Yurov (Ehrenpräsident von “Youth Human Rights Movement”, Experte der “Moskau-Helsinki Gruppe”)

                                                                                                                                                 1. September 2008

Übersetzung Jakob Stürmann

Quelle: Koordinierungszentrum des YHRM in Voronesh


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