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Ukraine: Repression von AntifaschistInnen nach Tod eines Faschisten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Monika Neuner   
Donnerstag, 7. Mai 2009
Nach dem Tod eines Faschisten in Odessa, der von Antifas in Notwehr verletzt worden war, hetzen Medien und Staatsapparat gegen die antifaschistische Bewegung. Rassistische Morde, die an der Tagesordnung sind, werden weitgehend ignoriert. Seit solidarische mit den ukrainischen Antifas! Faschistischer Überfall führt zum Tod eines ukrainischen Faschisten — Repression gegen AntifaschistInnen ist die Folge.
Zitiert nach Indymedia: http://de.indymedia.org/2009/04/248797.shtml

Am 17.4. haben 15 Nazi-Skins in Odessa (Ukraine) 5 Antifas mit Flaschen und Steinen angegriffen. Die Antifas, die um ihr Leben fürchten mussten, verteidigten sie sich in Notwehr mit einem Messer.
Dabei wurde der Nazi-Skin Maxim Chaika verletzt. Da er keine angemessene medizinische Hilfe erhielt, starb er kurz darauf im Krankenhaus. Hätten die Antifas sich nicht verteidigt, wären statt seiner vielleicht sie selbst in der Leichenhalle gelandet.
Seither versuchen ultrarechte Extremisten und bestimmte politische Kräfte, aus dem Fall Gewinn zu schlagen, indem sie die Fakten verdrehen und zynische Lügen verbreiten.
Die Ultrarechten behaupten, der «Mord» habe einen «politischen Subtext» und sei gezielt verübt worden. Die Faschisten versuchen, Maxim Chaika als unschuldiges Opfer hinzustellen, obwohl er und seine Kumpane die Auseinandersetzung provoziert hatten. Es ist bekannt, das Maxim selbst und andere Nazis aus Odessa früher Antifa-Aktivisten bedroht hatten, Informationen über ihre zukünftigen Opfer bis zu Wohnadressen gesammelt und auch konkrete Überfälle verübt haben.
Die Massenmedien berichten, der Getötete sei Aktivist einer «patriotischen Organisation» gewesen. Gemeint ist der Verin «Sitch», von dem bekannt ist, dass dort Nazi-Skind und untrarechte Fussballfäns des Klubs «Chernomorets» organisiert sind, die regelmässig MigrantInnen attackieren. Generell sind die Kriminalstatistiken in der gesamten Ukraine voll von rassistischen Morden.
In der jetzigen Situation riskieren Menschen, die ihren Protest mit der unmenschlichen Ideologie von Nazismus äussern, noch stärker, Opfer des Strassenterrors zuu werden. Neonazistischen Banden verhehlen nicht, dass die eine Art «Blutrache» planen.
Der Präsident der Ukraine, V. Jushenko, hat in einer Erklärung die Tat als Mord, nicht als Selbstverteidigung klassifiziert. Er hat ebenfalls die Mitglieder der angeblichen (aber in Wahrheit nicht existenten) Organisation «Antifa» zu Extremisten erklärt und fordert von Polizei und Geheimdienst der Ukraine, das «politische Motiv des Mordes» genau zu überprüfen. Indem er die Befürworter «rassischer Reinheit» zu «Patrioten» erklärt, hat das Staatsoberhaupt seine Sympathien für die Nazis offengelegt. Der Präsident und die Massenmedien schweigen zum extremistischen Wesen des Neonazismus, die den prinzipiellen Wert menschlichen Lebens leugnet. Die Massenmedien «vergessen» die furchtbare Statistik der Morde aus Rassenhass. Menschen, die mit den Nazi nicht einverstanden sind, können nicht auf den Schutz von Staat und Gesellschaft rechnen.
Der Geheimdienst und die Polizei üben physischen und psychischen Druck auf die Zeugen aus, um Aussagen zu erhalten, die mit der Version der Nazis zusammenpassen.
Auch an den Ereignissen in Odessa völlig Unbeteiligte linke AktivistInnen aus anderen Landesteilen werden Opfer von Polizeiwillkür und physischer Gewalt seitens der Polizei.

Seid solidarisch mit den ukrainischen AntifaschistInnen
Antifaschismus ist kein Verbrechen!

Achtet auf Ankündigungen von Aktionen zur Unterstützung der ukrainischen AntifaschistInnen auf indymedia, oder  http://antifa-action.org.ua (englisch). Kontakt: antifa-action(")cryptolab.net
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 7. Mai 2009 )
 
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